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      Meldung vom 27.01.2016

      SchulKinoWochen: Anmeldung läuft

      Für die 12. SchulKinoWochen Niedersachsen, die vom 15. Februar bis 11. März 2016 stattfinden, sind Anmeldungen über die neue Internetseite www.schulkinowochen-nds.de online möglich. Landesweit beteiligen sich 96 Kinos und zeigen über 100 unterrichtsbezogene Spiel-, Animations-, Dokumentar- und Kurzfilme für alle Altersstufen und Schulformen. Der ermäßigte Eintrittspreis für Schüler beträgt 3.50 Euro, für Lehrkräfte und Begleitpersonen ist der Eintritt frei. Zu allen Filmen gibt es pädagogisches Arbeitsmaterial zur Vor- und Nachbereitung des Kinobesuchs. Seit Start der SchulKinoWochen haben in Niedersachsen 777.000 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften die Kinovorstellungen besucht.

      Bei ausgewählten Filmaufführungen kommen Referentinnen und Referenten der SchulKinoWochen mit Regisseurinnen und Regisseuren oder Produzentinnen und Produzenten für Filmgespräche in die niedersächsischen Kinos. 2016 sind dazu u.a. eingeladen: Ullabritt Horn ("A Man can make a Difference"), Wolfgang Rosenkötter (als Zeitzeuge zu "Freistatt“), Cornelia Grünberg ("Vierzehn" und "Achtzehn"), Franziska Pohlmann ("Die Krone von Arkus") und Thomas Kirchberg ("Morgenland").   

      Eröffnung mit "Bach in Brazil"
      Die 12. SchulKinoWochen werden am 15. Februar 2016 in Bückeburg im Residenz Kinocenter mit „Bach in Brazil“ eröffnet. Der Film von Ansgar Ahlers erhielt u. a. den Bernhard Wicki Preis und den NDR-Filmpreis für den Nachwuchs auf dem 26. Internationalen Filmfestival Emden Norderney 2015. Die Veranstaltung wird von Schülerinnen und Schülern des Adolfinum Bückeburg vorbereitet und begleitet. Nach der Vorführung diskutieren der Regisseur und Drehbuchautor Ansgar Ahlers, die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und weitere Gäste. Der Film wurde zu Teilen in Bückeburg gedreht, spielt aber überwiegend in Brasilien, wo ein deutscher Musiklehrer auf der Suche nach einem Originalnotenblatt von Johann Sebastian Bach verpflichtet wird, Kindern in einer Jugendarrestanstalt das Musizieren beizubringen.

      Programmschwerpunkte der SchulKinoWochen sind Filme zur interkulturellen Bildung, zu geschichtlichen und politischen Themen, zur Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen und zur Einbindung in den Fremdsprachenunterricht. Zum aktuellen Thema Flucht und Asyl haben VISION KINO und die Bundeszentrale für politische Bildung eine kleine Reihe von Spiel- und Dokumentarfilmen zusammengestellt: Die fünf Filme thematisieren unterschiedliche Flüchtlingssituationen und blicken dabei auch auf die aufnehmenden Gesellschaften.

      Ergänzt wird diese Reihe durch den historischen Dokumentarfilm "Asylrecht - Bericht über die Flüchtlingslage 1949", der im Auftrag der Britischen Behörden gedreht worden ist. Er gibt einen Überblick über die Lage der Sowjetzonen-Flüchtlinge in der Britischen Zone. Der Film schlägt den Bogen zur heutigen Situation in Norddeutschland. Interessant ist, dass sich vieles ähnelt, aber einiges sich auch unterscheidet. Jedoch: Asyl wurde auch vor 65 Jahren bereits hunderttausendfach beantragt, aber immer auch wurden Flüchtlinge abgelehnt.

      Bedeutung des Kinos für Filmkompetenz

      "Filme gehören als künstlerische Werke und als Teil des kulturellen Erbes zu unserer Kultur, sie prägen das Verständnis von der Welt. Gleichzeitig trifft das Medium Film und der kulturelle Ort Kino bei Kindern und Jugendlichen auf eine hohe Akzeptanz", schreiben die Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und Andreas Fischer, der Direktor der Niedersächsischen Landesmedienanstalt in ihrem Grußwort zu den 12. SchulkinoWochen.

      Sarah Duve, Geschäftsführerin von VISION KINO, die Kooperationspartner der SchulKinoWochen sind, richtet sich ebenfalls an die Lehrkräfte: „Dadurch dass Sie unsere Vision vom Kino teilen, den Kinobesuch in ihren Unterricht integrieren und sich somit für die Filmkompetenz von Kindern und Jugendlichen einsetzen, unterstreichen Sie die Bedeutung, die bewegten Bildern heute zukommt und ermöglichen Ihren Schülerinnen und Schülern, Filmkunst im Kino als idealen Ort für das Filmerlebnis zu erfahren.“

      Weitere Informationen: www.schulkinowochen-nds.de

      Veranstalter und Förderer
      Die SchulKinoWochen sind ein Projekt von VISION KINO in Kooperation mit dem Film & Medienbüro Niedersachsen e.V. sowie weiteren Landespartnern und werden gefördert vom Niedersächsischen Kultusministerium, der Niedersächsischen Landesmedienanstalt und der nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH. VISION KINO ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Sie wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek sowie der „Kino macht Schule“ GbR, bestehend aus dem Verband der Filmverleiher e.V., dem HDF Kino e.V., der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V.. Die Schirmherrschaft über VISION KINO hat Bundespräsident Joachim Gauck übernommen.

      Meldung vom 27.01.2016