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      Meldung vom 19.11.2013

      lichtsicht: Media Art Camp für Schüler der Region

      lichtsicht bietet Jugendlichen Einblicke in die künstlerische Mediennutzung. 

      "Das soll so aussehen wie in der Tagesschau!" mit solchen oder ähnlichen Erwartungen kamen die rund 250 Schüler der Region zum Media Art Camp, dass von der lichtsicht gmbh anlässlich der Projektions-Biennale in Bad Rothenfelde organisiert wurde. "Wir hatten nur mit 150 Kindern gerechnet - 100 Kids mehr haben sich angemeldet, das ist schon ein toller Erfolg", freut sich Hermann Nöring, der das Media Art Camp vor Ort betreut. "Wir könnten uns daher vorstellen, das nächste Mal zur lichtsicht 5 das Camp noch auszuweiten."

      Das Angebot des Media Art Camps richtete sich an Schulen aus der Umgebung, die ganze Klassen für einen Tag anmelden konnten. Die Kinder wurden dann, je nach Interesse und Neigung in die verschiedenen Workshops aufgeteilt. Der gemeinsame Nenner der Workshops war, mit einem künstlerischen Ansatz die heutigen neuen Medien zu bedienen und darüber hinaus die Jugendlichen zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit ihnen zu führen.

      In ihrer Ausrichtung waren die Themen der einzelnen Workshops dann aber sehr unterschiedlich.

      So zeigt der Kurs “Action” unter der Leitung des Videokünstlers Johannes Langkamp, welche wichtige Bedeutung der Standort einer Videokamera hat. Gewohnte Sehgewohnheiten werden zum Beispiel durch eine Kamera auf einem rotierenden Teller auf den Kopf gestellt. „Stop Motion”, ein weiterer Kurs, ist eine Tricktechnik, die Statisches zu Bewegtem werden lässt. „Die Kinder sind schon erstaunt, wie viele Bilder sie machen müssen, um eine kurze Szenen zu realisieren”, erklärte die Kursleiterin Gudrun Omnis, die selbst aus der Osnabrücker Kunstszene kommt. Viel Zuspruch fand auch der Kurs “Grün! Quatsch ohne Hintergrund” moderiert von Stefan Hestermeyer, stellvertretender Vorsitzender des Medienlabors “werk.statt e.V.”. Was kann ich mit dieser Technik alles bewirken, aber auch wie kann ich dieses Format am Einfachsten und Besten realisieren, waren seine Inhalte. Der Workshop “Videoclips gegen Mobbing” von dem Medienpädagogen Stefan Berendes sensibilisiert die Schüler mithilfe von Smartphone, Kamera und Co für dieses Thema und hilft den Teilnehmern Stellung gegenüber Mobbing zu beziehen. Der fünfte Workshop “Radiofeature” ist nach dem Alltag eines Radioreporters gestaltet und zeigt den Jugendlichen die Arbeit bei einem Rundfunksender. Nach einer kurzen Theoriestunde führen die Teilnehmer kleine Interviews, die zu einem Gesamtwerk geschnitten werden. Das Ergebnis wird Anfang Dezember auf dem lokalen Sender OS-Radio in einem circa einstündigen Radiobeitrag zu hören sein.

      „Wir wollen mit diesen Workshops in erster Linie die Kreativität der Kinder wecken und ganz nebenbei Erlernen sie den richtigen Umgang mit den Medien”, erklärt Hermann Nöring die Ziele des Media Art Camps. „Dabei arbeiten wir nur mit erfahrenen Workshop-Leitern aus dem künstlerischen Bereich zusammen.” Ein besonderer Dank geht an das Hotel Deutsch Krone, das die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat und an den Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V., der diese Veranstaltung finanziell unterstützt hat, so dass die Kids bis auf die Anfahrt und die Verpflegung vor Ort keine Kosten zu tragen hatten.

      lichtsicht 4 läuft noch bis zum 5. Januar 2013 in Bad Rothenfelde.

      Weitere Infos unter:
      www.lichtsicht-biennale.de

      Hermann Nöring und Monika Witte bewundern die Ergebnisse der Schüler

      Meldung vom 19.11.2013