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      Meldung vom 15.01.2020

      SchulKinoWochen: Welcome to Sodom mit Filmgespräch

      Am 18. Februar 2020 von 9.30 – 12.00 Uhr im Apollo Studio für Filmkunst in Hannover mit Gästen.

      Klimawandel, Meeresverschmutzung, Konsum, Flucht und Migration sind Themen, die uns alle etwas angehen. Was kann unser Beitrag zum Klimaschutz, zu fairen Standards in der Arbeitswelt und gegen die Verschmutzung der Meere sein? Was kann unser aller Beitrag zur Bewältigung der globalen Herausforderungen sein? In 17 Zielen hält die UN-Agenda 2030 fest, welche Veränderungen notwendig sind für eine nachhaltige, gerechte und lebenswerte Zukunft.

      Im Rahmen der SchulKinoWochen Niedersachsen 2020 präsentiert VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz in Kooperation mit Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein Programm aus ausgewählten Kinofilmen, die die großen Themen dieser Ziele in den Blick nehmen.

      Eine kostenfreie Filmvorführung mit anschließender Diskussionsrunde findet in Hannover im Apollo Studio für Filmkunst statt:
      Dienstag, 18. Februar 2020 von 9.30 – 12.00 Uhr
      Apollo Studio für Filmkunst | Limmerstr. 50 | 30451 Hannover
      EINTRITT FREI! (Voranmeldung erforderlich)

      WELCOME TO SODOM – Dein Smartphone ist schon hier
      Regie: Florian Weigensamer, Christian Krönes | 92min

      Mit den Gästen:
      • Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
      • Florian Weigensamer, Regisseur des Films

      „WELCOME TO SODOM – Dein Smartphone ist schon hier“ wird gezeigt zum Entwicklungsziel „Keine Armut“: Armut in allen ihren Formen und überall beenden.

      Über den Film
      WELCOME TO SODOM – Dein Smartphone ist schon hier – empfohlen ab Klasse 9
      Land: Österreich • Regie: Florian Weigensamer, Christian Krönes • Dauer: 92 Minuten

      „Because Sodom is a beast, sometimes you kill the beast and sometimes the beast kills you.“ Mohammed Abubakar. In Off-Kommentaren schildern Bewohnerinnen und Bewohner der „Sodom“ genannten, riesigen Elektromülldeponie in Ghanas Hauptstadt Accra ihren Alltag und die Bedeutung, die dieser dystopisch anmutende Lebensort für sie einnimmt. Ihre klare, bildreiche Sprache verdichtet sich mit den langen Einstellungen und der reduzierten Filmmusik zu einem kaleidoskopischen Gesamteindruck von großer emotionaler Sogkraft. „Welcome to Sodom“, eine Hölle, die für jene, die in und von ihr leben, auch als Ort der Chancen wahrgenommen wird. Der Dokumentarfilm „Welcome to Sodom“ lässt die Zuschauer hinter die Kulissen von Europas größter Müllhalde mitten in Afrika blicken und portraitiert die Verlierer der digitalen Revolution. Dabei stehen nicht die Mechanismen des illegalen Elektroschrotthandels im Vordergrund, sondern die Lebensumstände und Schicksale von Menschen, die am untersten Ende der globalen Wertschöpfungskette stehen. Die Müllhalde von Agbogbloshie wird höchstwahrscheinlich auch letzte Destination für die Tablets, Smartphones und Computer sein, die wir morgen kaufen!

      Meldung vom 15.01.2020