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      Meldung vom 10.02.2011

      Niedersächsisches Kultusministerium vergibt Schülerfriedenspreis

      Beim Schülerfriedenspreis wurden in diesem Jahr insgesamt elf Schulen aus Niedersachsen ausgezeichnet. Zur diesjährigen Verleihung des Schülerfriedenspreises sagte der Niedersächsische Kultusminister Dr. Bernd Althusmann: „Die vielfältigen Bewerbungen belegen, mit welcher Kreativität, welchem Interesse, welcher Professionalität und auch Ausdauer unsere Schülerinnen und Schüler sowie die sie unterstützenden Lehrkräfte in Niedersachsen sich mit historischen und politischen Themen befassen.“

      Die beiden ersten Preise gingen an die Gesamtschule Schinkel aus Osnabrück für die Produktion des Theaterprojekts „Lysistrata 2010“, sowie für das Videoprojekt „Streifzug Schinkel“.

      Den zweiten Preis bekamen das Gymnasium Westerstede, das Gymnasium Ganderkesee, das Domgymnasium Verden und das Lo-thar-Meyer-Gymnasium Varel gemeinsam mit ihren polnischen Part-nerschulen für das Zeitzeugenprojekt „The European Niners - 1939 - 1949 - 1989 - 2009".

      Die beiden dritten Preise erhielten die Ursulaschule Osnabrück für das Projekt „Zeitzeugen der Zwangsarbeit auf der Krim/Ukraine“ und die Nibelungen-Realschule aus Braunschweig für das Projekt „Grund- und Menschenrechte – Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“.

      Althusmann: „Ich gratuliere Ihnen zu diesen Leistungen. Mit Ihrem Engagement haben Sie viel zur Integration, zum Abbau von Gewalt, zum respektvollen Umgang mit anderen oder zur Erinnerungsarbeit beigetragen. Sie sind ein leuchtendes Beispiel für die Lebendigkeit an unseren Schulen. Dafür bedanke ich mich bei Ihnen herzlich!“

      Hintergrund: Der Schülerfriedenspreis hat in Niedersachsen eine lange Tradition. Er wird jedes Jahr für besondere Leistungen verliehen, die der Förderung des Zusammenlebens mit Fremden, der Verbesserung der Völkerverständigung, der Gewaltprävention und dem Abbau von Vorurteilen dienen. Insgesamt gab es Preisgelder in Höhe von 3.400 Euro.

      Meldung vom 10.02.2011