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      Meldung vom 23.09.2019

      FLIMMO zum Schulstart: In fünf Bundesländern erhalten Eltern von Erstklässlern die aktuelle FLIMMO-Ausgabe

      Im Rahmen der FLIMMO-Schulaktionen erhalten dieses Jahr über 200.000 Eltern von Erstklässlern die aktuelle FLIMMO-Broschüre mit dem Titel „Schreckmomente auf dem Bildschirm“ - wie immer kostenlos und direkt über die Schulen. Ein willkommenes Angebot, denn viele Eltern interessieren sich gerade zu Beginn der Schulzeit zunehmend für medienpädagogische Themen und wünschen sich Tipps für die alltägliche Medienerziehung.

      Durchgeführt werden die Schulaktionen von den jeweiligen Landesmedienanstalten in Hessen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen - zum Teil in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Länder. In Bayern stellt die bei der dortigen Landesmedienanstalt ansässige Stiftung Medienpädagogik Bayern FLIMMO-Broschüren für zahlreiche Elternabende bereit, die im Rahmen des Referentennetzwerks Bayern stattfinden.

      Verena Weigand, Vorsitzende des Vereins Programmberatung für Eltern, der FLIMMO herausgibt: „Die Resonanz der Eltern auf die Schulaktionen ist über die Jahre hinweg sehr positiv. Eine zunehmend unübersichtliche Programmlandschaft, veränderte Sehgewohnheiten und zusätzliche Verbreitungswege bringen heute viele neue Herausforderungen mit sich. Eltern wünschen sich mehr denn je Orientierung und Hilfe bei der Auswahl geeigneter Inhalte. FLIMMO ist hier ein kompetenter und verlässlicher Ratgeber – und das schon seit über 20 Jahren.“

      Themen der aktuellen Ausgabe: Ein unheimlicher Schatten, der Bösewicht aus Harry Potter oder die gruselige Momo-Figur: Was Kinder auf dem Bildschirm erschreckt, ist ganz unterschiedlich und für Eltern nicht immer vorhersehbar. Wann aus Spaß am Nervenkitzel Angst wird und wie Eltern damit umgehen können, erklärt FLIMMO in der aktuellen Ausgabe.

      Entscheidend ist vor allem das Alter der Mädchen und Jungen. Kleine Kinder kann schon ein lautes Geräusch erschrecken, Ältere haben dagegen bereits eine gewisse Filmerfahrung und können deutlich mehr verkraften. Wenn jedoch die Grenze zwischen Fiktion und Realität verschwimmt, mysteriöse oder gruselige Geschichten als echt dargestellt werden, kann es selbst für ältere Kinder zu viel werden.

      Zu diesem Ergebnis kommt auch die aktuelle FLIMMO-Kinderbefragung: Viele der interviewten Grundschulkinder gaben an, dass ihnen neben Gruselgestalten aus Film und Fernsehen vor allem unheimliche Internet-Phänomene wie „Momo“ oder der „Game Master“ Angst machen. Eltern sollte bewusst sein, dass Kinder gerade auf YouTube oder anderen Social-Media-Plattformen ungewollt mit ängstigenden Inhalten in Berührung kommen können. Warum es wichtig ist, dass Eltern als Gesprächspartner bereitstehen, und worauf sie bei diesem Thema noch achten sollten, steht im neuen FLIMMO. 

      Eine Auswahl weiterer Texte in FLIMMO 3/2019:

      • FLIMMO erklärt: Kinder & Kino
      • Fernsehen im Netz: YouTube – Sicher für Kinder?
      • Sendungen im Fokus: Die Pfefferkörner – X-Factor: Das Unfassbare

      www.flimmo.tv

      Meldung vom 23.09.2019