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      Meldung vom 26.09.2019

      20 Jahre - Initiative D21 e.V.

      Als Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft feiert die Initiative D21 ihr 20-jähriges Bestehen.

      Eine digitale Spaltung solle verhindert werden – mit diesem Ziel gründete sich 1999, unterstützt durch den damaligen Bundeskanzler Gerhardt Schröder, der gemeinnützige Verein Initiative D21 als Partnerschaft von Politik und Wirtschaft. Nur rund jeder sechste Haushalt im Land besaß zu dieser Zeit einen Internetzugang. Heute sind 84 Prozent der Bevölkerung online, digitale Anwendungen sind in allen Bereichen des Alltags, in Wirtschaft und Verwaltung allgegenwärtig.

      „Die Digitalisierung ist größter Innovationstreiber und zugleich größte Herausforderung für unsere Gesellschaft“, so D21-Präsident Hannes Schwaderer. „Unser Ziel ist daher, trotz der rasanten Entwicklungen am Puls der Zeit zu bleiben und den digitalen Wandel für alle Teile der Gesellschaft positiv zu gestalten. Das funktioniert nur, wenn alle relevanten Akteure – insbesondere Politik und Wirtschaft – ein positives Miteinander finden und Verantwortung für Gestaltung der richtigen Rahmenbedingungen übernehmen. Daher arbeiten diese Akteure seit zwanzig Jahren erfolgreich in unserem Netzwerk zusammen.“

      Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung bei der Bundeskanzlerin, hält das politische Grußwort zum 20-jährigen Bestehen: „Die Digitalisierung verändert alles – und das in atemberaubender Geschwindigkeit. Als Politik müssen wir die richtigen Antworten geben und frühzeitig die Weichen in einem sehr komplexen und dynamischen Prozess stellen. Dabei ist uns die Initiative D21 als Netzwerk bei Fragen der gesellschaftlichen Auswirkungen seit zwanzig Jahren ein verlässlicher und kompetenter Partner.“ 

      Digitalisierung chancenorientiert aber nicht unreflektiert gestalten

      Die Initiative D21 fördert und fordert die positive Entwicklung der Digitalisierung in verschiedenen Bereichen, zu den gegenwärtigen Schwerpunkten zählen:

      • Die Digitalkompetenzen aller Menschen in Deutschland sollen gefördert werden, um einen selbstbestimmten Umgang mit digitaler Technik zu gewährleisten
      • Digitale Ethik: Der digitale Fortschritt soll im Rahmen gesellschaftlicher Werte erfolgen
      • Unternehmen sollen stärkere Verantwortung in der Digitalisierung übernehmen (Corporate Digital Responsibility)
      • Ausbau der digitalen Verwaltung: moderne und flächendeckende Infrastrukturen und Anwendungen machen den Staat leistungsfähiger, schneller und für die BürgerInnen leichter

      Aktuell stehen folgende größere Projekte an: Am 1. Oktober startet mit der „Digital Future Challenge“ ein Projekt zur Corporate Digital Responsibility (CDR). Am 16. Oktober veröffentlicht die Initiative D21 den „eGovernment MONITOR 2019“, ein Lagebild zur digitalen Verwaltung im Vergleich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Ergebnisse der zeitlich begrenzen Unter-Arbeitsgruppe „Algorithmen-Monitoring“ veröffentlicht die Initiative D21 am 20. November. Im Februar 2020 folgt die größte Studie zur Digitalen Gesellschaft, der „D21-Digital-Index“.

       

      Meldung vom 26.09.2019