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      Meldung vom 19.09.2012

      KJM: Safer Internet DE Advisory Board zu Gast

      Wertvolle Synergieeffekte für Jugendschutz und Medienkompetenz im Internet.

      Anlässlich seiner 10. Beiratssitzung hat das Safer Internet Centre Germany am 13. und 14. September beim Vorsitzenden der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und Präsidenten der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), Siegfried Schneider, in München getagt. Führende Vertreter von Ministerien, Non-Governmental Organisations, Jugendschutzinstitutionen, Polizei, Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten dabei Fragen zu Medien- und Internetkompetenz. Neben aktuellen Themen wie Cybermobbing, Jugendschutzprogrammen, Prävention und Aufklärung und dem gerade in dieser Woche in Berlin gestarteten Zentrum für Kinderschutz im Internet (I-KiZ) wurde auch die zunehmende Bedeutung von internationalen Netzwerk-Plattformen erörtert. Vertreter des Safer Internet Centres engagieren sich z.B. bei der EU-Strategie für ein besseres Internet für Kinder sowie im Internet Governance Forum der Vereinten Nationen.

      Das Thema Internetkompetenz kann vor allem dann erfolgreich umgesetzt werden, wenn wir im Verbund mit unseren Partnern konkrete Angebote liefern, betonte Renate Pepper, die Direktorin der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK), die das EU-Safer Internet Centre in Deutschland koordiniert. Mit dem Safer Internet Centre und seinen Beiratsmitgliedern haben wir den führenden Sachverstand gebündelt, der auf unterschiedlichen Ebenen - in der Schule vor Ort, in der Region, im Bund oder im internationalen Netzwerk - , mit zahlreichen Maßnahmen, Projekten und Initiativen tätig ist.

      Deutschland ist im Jugendmedienschutz europaweit führend, so der Gastgeber und Hausherr Siegfried Schneider. Dazu tragen die KJM und das Safer Internet Centre Germany mit ihren unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten - Jugendschutz bzw. Medienkompetenz im Internet - wesentlich bei und erzielen in ihrer Zusammenarbeit wertvolle Synergieeffekte.

      Das Safer Internet Programm unterstützt Safer Internet Centres in 27 europäischen Ländern. Ziel ist, bei Kindern, Eltern und Lehrern die Medienkompetenz und Sensibilisierung für Gefahren im Internet zu fördern, Kindern und Jugendlichen eine telefonische Beratungsstelle zu Online-Problemen anzubieten sowie Internet-Nutzern Meldestellen für illegale Inhalte zur Verfügung zu stellen. In Deutschland wird das Safer Internet Programm durch den Verbund Safer Internet DE umgesetzt. Diesem gehören neben dem Awareness Centre klicksafe (LMK und Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen - LfM) die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt vom Verband der deutschen Internetwirtschaft eco und der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter - FSM) und jugendschutz.net sowie das Kinder- und Jugendtelefon von Nummer gegen Kummer (Helpline) an.

      Über die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM):
      Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat sich am 2. April 2003 konstituiert. Sie nimmt gemäß dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) die Aufsicht über Rundfunk und Telemedien (Internet) wahr. Mitglieder sind sechs Direktoren der Landesmedienanstalten, vier von den Ländern und zwei vom Bund benannte Sachverständige.

      Mitglieder der KJM:
      Vorsitz: Siegfried Schneider,
      stellv. Vorsitzende: Andreas Fischer, Thomas Krüger,
      Jochen Fasco, Sebastian Gutknecht, Martin Heine, Folker Hönge, Cornelia Holsten, Elke Monssen-Engberding, Renate Pepper, Sigmar Roll, Frauke Wiegmann

      Stellvertretende Mitglieder:
      Dr. Gerd Bauer, Dr. Jürgen Brautmeier, Thomas Fuchs, Prof. Dr. Petra Grimm, Dr. Uwe Grüning, Michael Hange, Dr. Uwe Hornauer, Bettina Keil-Rüther, Jan Lieven, Petra Meier, Petra Müller, Prof. Wolfgang Thaenert

      Weitere Infos unter:
      <link http: www.kjm-online.de>www.kjm-online.de

      Meldung vom 19.09.2012