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      Meldung vom 25.02.2015

      KIM-Studie 2014 zur Mediennutzung der Sechs- bis 13-Jährigen

      Der Einsatz von Computern findet im Schulunterricht in Deutschland nur sporadisch statt: Lediglich 30 Prozent der Sechs- bis 13-Jährigen nutzen nach eigener Angabe zumindest selten einen Computer oder Laptop in der Schule. Wenn digitale Medien im Unterricht eingesetzt werden, dann vor allem bei Schülern ab zehn Jahren.

      Der Einsatz von Computern erfolgt in erster Linie in einem speziellen Fach für Computerbildung / Informatik, mit Abstand folgen die Fächer Deutsch, Mathematik und Sprachen. Bei den konkreten Anwendungsfällen des Computers im Unterricht steht das Schreiben von Texten an erster Stelle: 86 Prozent derjenigen Kinder, die in der Schule einen Computer nutzen, schreiben regelmäßig Texte am PC, 68 Prozent nutzen Lernprogramme und 65 Prozent lernen den Umgang mit einem speziellen Programm. Knapp die Hälfte führt Berechnungen am Computer durch, 35 Prozent erstellen regelmäßig Präsentationen. Dies sind erste Ergebnisse der aktuellen KIM - Studie 2014 (Kinder + Medien, Computer + Internet) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs).

      Seit 1999 führt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest regelmäßig eine Basisstudie zum Stellenwert der Medien im Alltag von Kindern (6 bis 13 Jahre) durch.

      Die KIM-Studie ist als Langzeitprojekt angelegt, um die sich im permanenten Wandel befindlichen Rahmenbedingungen des Medienangebots und die damit verbundenen Veränderungen adäquat abbilden zu können. Bisher wurde die KIM-Studie in den Jahren 1999, 2000, 2002, 2003, 2005, 2006, 2008, 2010 und 2012 aufgelegt.

      Im Rahmen der KIM-Studie werden jeweils rund 1.200 Kinder mündlich sowie deren Mütter schriftlich befragt. Im Mittelpunkt der Studie stehen die Themenfelder: Freizeitaktivitäten, Themeninteressen, Medienausstattung, Medienbindung, Medienfunktion, Computer- und Internetnutzung, Einstellungen zu Computer und Internet, Computerspiele, Lernprogramme, Computer und Schule, Mediennutzung im familiären Kontext.

      Weitere Infos und zur Studie unter <link http: www.mpfs.de _blank external-link-new-window einen externen link in einem neuen>www.mpfs.de/index.php?id=462
       

      Meldung vom 25.02.2015