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      Meldung vom 08.11.2016

      10 Gebote der Digitalen Ethik

      In Zusammenarbeit mit Masterstudierenden der Hochschule der Medien Stuttgart unter Leitung von Prof. Dr. Petra Grimm und Prof. Dr. Wolfgang Schuster, dem 1. Vorsitzenden der Deutschen Telekom Stiftung, hat juuuport zehn Gebote der Digitalen Ethik entwickelt. Diese werden nun veröffentlicht.

      In der digitalisierten Welt haben Internetnutzerinnen und -nutzer große Freiheiten, aber auch eine große Verantwortung. Wie sie sich verhalten und mit Konflikten umgehen, ist Ausdruck ihrer eigenen ethischen Haltung. Deshalb ist es wichtig, sich darüber zu verständigen, wie ein gutes, gelingendes Leben in der digitalen Gesellschaft aussehen soll. Die zehn Gebote verstehen sich als Leitlinien, die helfen, die Würde des Einzelnen, seine Selbstbestimmung und Handlungsfreiheit wertzuschätzen. Sie richten sich vor allem an Jugendliche und berücksichtigen ihre Formen der digitalen Kommunikation. Sie dienen ihnen als Orientierung und zeigen auf, wie man im Internet gut zusammenleben und rücksichtsvoll miteinander umgehen kann.

      juuuport hat in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Medien in Stuttgart und der Deutschen Telekom Stiftung Erfahrungen und Themen aus der Online-Beratung von Jugendlichen für Jugendliche mit eingebracht und diese in die Gebote und Geschichten mit einfließen lassen. Vor allem Cybermobbing ist ein Problem, mit dem sich viele Jugendliche auseinandersetzen müssen. Das vierte Gebot lautet entsprechend: „Lasse nicht zu, dass jemand verletzt und gemobbt wird.“ Die Gebote sind also ganz klar auch Aufforderungen, sich bei Intoleranz einzumischen und Anfeindungen im Netz aktiv entgegenzutreten.

      Adrian Jagusch, juuuport-Scout der ersten Stunde, freut sich über die Veröffentlichung der Gebote. „Diese zehn Gebote sind ein Querschnitt der häufigsten Fragen und Probleme in der juuuport-Beratung. Wer sie kennt und versteht, kann sich und andere vor möglichen Gefahren im Internet schützen.“

      Die zehn Gebote erscheinen zum einen als ausführliche Version in einer Broschüre. Hier gibt es zu jedem Gebot auch eine kurze Geschichte, die sich auf aktuelle Probleme oder Gefahren der digitalen Lebenswelt bezieht. Zum anderen gibt es eine Postkarte mit den zehn Geboten auf der Vorderseite und einem erläuternden Text auf der Rückseite. So können die zehn Gebote als Botschaft versendet und verteilt werden. Die Deutsche Telekom Stiftung, die das Projekt gefördert hat, übernimmt auch die Portokosten für die Postkarten. Sowohl die Broschüre als auch die Postkarte können über diese E-Mail-Adresse bestellt werden: infomaterial@juuuport.de. Unter folgenden Links können die Broschüre und die Postkarte als PDF heruntergeladen werden:
      <link http: www.digitale- ethik.de showcase postkarte_zum_upload.pdf _blank external-link-new-window>www.digitale- ethik.de/showcase//2016/10/Postkarte_zum_upload.pdf
      <link http: www.digitale-ethik.de showcase booklet_zum_upload.pdf _blank external-link-new-window einen externen link in einem neuen>www.digitale-ethik.de/showcase//2016/10/Booklet_zum_upload.pdf

      juuuport ist eine Beratungsplattform, auf der sich Jugendliche gegenseitig helfen, wenn sie Probleme im und mit dem Internet haben. Ob Cybermobbing, Abzocke, Datensicherheit oder Technik – zu allen diesen Themen können auf juuuport Fragen gestellt werden. juuuport wurde von der Niedersächsischen Landesmedienanstalt ins Leben gerufen. Getragen wird die Plattform von dem Verein juuuport e.V., deren Mitglieder neben der NLM folgende Landesmedienanstalten sind: Bremische Landesmedienanstalt, Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg, Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, Landeszentrale für Medien und Kommunikation, Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern, Medienanstalt Sachsen-Anhalt.

      Meldung vom 08.11.2016