Liebe Leserinnen und Leser,
unser Newsletter informiert Sie über aktuelle Ausschreibungen, Wettbewerbe, Veranstaltungen und Projekte aus verschiedenen medienpädagogischen Angeboten. Das Film & Medienbüro Niedersachsen stellt diesen Newsletter im Auftrag der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) und des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zusammen.
Der nächste Newsletter wird am 4. März 2020 verschickt.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.medienpaedagogischeratlas-niedersachsen.de
Wenn Sie medienpädagogische Veranstaltungen, Wettbewerbe oder Projekte planen, die im Medienpädagogischen Atlas Niedersachsen veröffentlicht werden sollen, bitten wir Sie um die Zusendung von Informationen. Gerne veröffentlichen wir auch Projektberichte und Beiträge aus der medienpädagogischen Praxis (mit Fotos). Informationen bitte an info@medienpaedagogischeratlas-niedersachsen.de
- Tagungen und Seminare
- Wettbewerbe
ganz schön FAKE
Bewerbungsschluss für kostenlose Filmworkshops: 2. Oktober 2026
Einsendeschluss Kurzfilme: 15. Februar 2027
Beim inklusiven Schüler*innen-Kurzfilmwettbewerb mit kostenlosen Workshops in Niedersachsen setzen sich Schulklassen künstlerisch mit den großen und kleinen Herausforderungen unserer Zeit auseinander. Eingeladen sind niedersächsische Schülerinnen und Schüler.
Echt oder unecht? Gerücht oder Wahrheit? Falsche oder richtige Freund*innen? Ob analog oder digital, mit oder ohne KI – Fake hat viele Gesichter. Gesucht werden Ideen von Schüler:innen zu "ganz schön FAKE".
Kostenlose Workshops: Teilnehmen können alle 7. bis 10. Klassen aus Regel- und Förderschulen* in Niedersachsen sowie die Berufseinstiegsklassen. Außerdem gibt es Online-Filmworkshops für Lehrkräfte.
Veranstalter
Der inklusive Kurzfilmwettbewerb für Schüler*innen ist ein Projekt von Blickwechsel e. V. - dem Verein für Medien- und Kulturpädagogik in Göttingen in Zusammenarbeit mit Königsworth Medienbüro Hannover.
Alle Infos: https://ganz-schoen-anders.org
- Vorschau
Uelzener Filmtage 2026
Einsendeschluss: 1. September 2026
Drei besondere Wettbewerbsbedingungen unterscheiden die „Uelzener Filmtage“ von anderen vergleichbaren Wettbewerben:
- das Alter ist auf maximal 20 Jahre begrenzt
- die Teilnehmer*innen müssen aus Niedersachsen kommen
- die Filmlänge darf 20 Minuten nicht überschreiten.
Mit der niedrigen Altersgrenze wird gewährleistet, dass sich Schüler*innen und Jugendliche untereinander messen können. Filmstudent*innen, die sich häufig bei Festivals bewerben, treten daher nicht in Konkurrenz zu den jugendlichen Filmemacher*innen. Die Begrenzung auf Niedersachsen macht aus den Filmtagen einen landesweiten Wettbewerb.
Für das Festival werden dabei ca. 40 Filme ausgewählt, die am Festival-Wochenende im Beisein der Filmemacher*innen und einer Fachjury sowie vielen Gästen vorgeführt werden. Die Kommunikation unter den Filmemacher*innen und mit dem Publikum wird durch eine besondere Maßnahme gefördert: nach jedem Filmblock mit ca. 4 bis 8 Filmen gibt es eine Gesprächsrunde auf dem „Roten Sofa“, bei dem das Publikum den Filmemacher*innen Fragen zu einzelnen Details der Aufnahmen oder besonderen Produktionsbedingungen stellen kann.
Neben dem Festival mit der Preisverleihung der „Uelzener Filmrolle“ am Abschlusstag bildet das Begleitprogramm einen besonderen Schwerpunkt der „Uelzener Filmtage“. Während des Festivals finden verschiedene Workshops statt, bei denen die Teilnehmer ihr fachliches Wissen erweitern können.
Weitere Infos unter:
www.uelzener-filmtage.de
Niedersächsische Schulmedientage 2026
Die Schulmedientage widmen sich dem Lernen mit und über Medien in der Schule und den vorschulischen Bereichen. Spannende Vorträge, Workshops und Talks vermitteln kreative und phantasievolle Anregungen für die Gestaltung von Unterricht und Schulleben.
Vorrangiges Ziel ist es, die Schulen und Einrichtungen der Medienbildung in der Region zu vernetzen und so das Potenzial der medienpädagogischen Arbeit an Schulen öffentlich zu präsentierten und zum Austausch von Erfahrungen anzuregen.
Warum gibt es die Schulmedientage?
Der Erwerb von Medienkompetenz versteht sich als Teil von Allgemeinbildung und ist eine bedeutsame Erziehungsaufgabe als Beitrag zur allgemeinen Persönlichkeitsentwicklung, die aus Wissen und Können, Anwenden und Gestalten sowie Reflektieren und Handeln erwächst. Beide Aspekte erfordern eine grundlegende und systematische schulische Medienbildung. Schule und Bildungspolitik erkennen an, dass das Lernen mit Medien den Erwerb und die Ausprägung fachlicher Kompetenzen unterstützen und damit die Unterrichtsqualität verbessern kann. Dem tragen sowohl die technische Ausstattung der Schulen als auch Beratungs- und Qualifizierungsangebote für Lehrkräfte bereits weitgehend Rechnung, und dies findet auch seinen Niederschlag in der schulischen Praxis.
Als besondere Problematik der schulischen Medienbildung ist hierbei zu bedenken, dass sich ihre Inhalte nicht in einem Fach wiederfinden, sondern diese über die gesamte Fächerpalette verteilt sind. Hier gilt es - aus Sicht der Schule und des Unterrichts, vor allem aber aus der Perspektive der Lernenden und Lehrenden - systematisch und konzeptionell Ideen und Umsetzungsmaßnahmen vorzustellen.
Termine:
- OSTERODE im Harz, 17. und 18. September, Grundschule Röddenberg
- OSNABRÜCK, 30. September, Barcamp, Lagerhalle Osnabrück
- SALZHEMMENDORF, 30. September, KGS Salzhemmendorf
- TWISTRINGEN, 7. Oktober, Hildegard-von-Bingen-Gymnasium
Weitere Infos unter: www.schulmedientage.de
Fortbildung zum Eltern-Medien-Trainer (11. Kurs)
Bewerbungsschluss: 29. August 2026
Ziel der Fortbildung ist, pädagogische Fachkräfte in die Lage zu versetzen, selbstständig als Referent*innen medienpädagogische Elternabende in Niedersachsen durchzuführen. In vier Bausteinen geht es inhaltlich um die Themen Film und Streaming, Smartphone, Internet, Social Media, digitale Spiele und Elternarbeit.
Pädagogische Fachkäfte erweitern ihr Wissen über die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen und lernen zahlreiche Methoden für die Elternarbeit kennen. Eltern-Medien Trainer*innen sollen nach dem Abschluss der Fortbildung in der Lage sein, in Kooperation mit anderen Institutionen attraktive Angebote für Eltern zu Fragen der Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen zu machen. Im Anschluss an die Fortbildung erhalten die Teilnehmen den ein Zertifikat als Eltern-Medien-Trainer*in. Durch jährlich stattfindende regionale Treffen aller Eltern-Medien-Trainer*innen wird eine landesweite Vernetzung gepflegt sowie das Wissensspektrum um aktuelle medienpädagogische Themen ergänzt
ABLAUF DER FORTBILDUNG
Die Fortbildung zum*zur Eltern-Medien-Trainer*in erfolgt in vier Bausteinen. An insgesamt acht Fortbidungstagen werden Informationen zu Medieninhalten, Medienwirkungen und Jugendschutz vermittelt. Im Zentrum stehen Referate namhafter Expert*innen aus Medientheorie und Medienpraxis. Medieninhalte werden gesichtet, digitale Spiele aus probiert und methodische Ansätze zur Durchführung von Elternkursen vorgestellt.
Im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung hat die Landes stelle Jugendschutz Niedersachsen e.V. die Fortbildung zum*zur Eltern-Medien-Trainer*in konzipiert und setzt sie seit 2006 um.
Weitere Infos unter: www.eltern-medien-trainer.de oder hier



