Liebe Leserinnen und Leser,
unser Newsletter informiert Sie über aktuelle Ausschreibungen, Wettbewerbe, Veranstaltungen und Projekte aus verschiedenen medienpädagogischen Angeboten. Das Film & Medienbüro Niedersachsen stellt diesen Newsletter im Auftrag der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) und des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zusammen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.medienpaedagogischeratlas-niedersachsen.de
Wenn Sie medienpädagogische Veranstaltungen, Wettbewerbe oder Projekte planen, die im Medienpädagogischen Atlas Niedersachsen veröffentlicht werden sollen, bitten wir Sie um die Zusendung von Informationen. Gerne veröffentlichen wir auch Projektberichte und Beiträge aus der medienpädagogischen Praxis (mit Fotos). Informationen bitte an info@medienpaedagogischeratlas-niedersachsen.de
Wir wünschen allen einen erholsame Sommerzeit.
Der nächste Newsletter erscheint am 15. August 2019.
- Tagungen und Seminare
ganz schön FAKE
Bewerbungsschluss für kostenlose Filmworkshops: 2. Oktober 2026
Einsendeschluss Kurzfilme: 15. Februar 2027
Beim inklusiven Schüler*innen-Kurzfilmwettbewerb mit kostenlosen Workshops in Niedersachsen setzen sich Schulklassen künstlerisch mit den großen und kleinen Herausforderungen unserer Zeit auseinander. Eingeladen sind niedersächsische Schülerinnen und Schüler.
Echt oder unecht? Gerücht oder Wahrheit? Falsche oder richtige Freund*innen? Ob analog oder digital, mit oder ohne KI – Fake hat viele Gesichter. Gesucht werden Ideen von Schüler:innen zu "ganz schön FAKE".
Kostenlose Workshops: Teilnehmen können alle 7. bis 10. Klassen aus Regel- und Förderschulen* in Niedersachsen sowie die Berufseinstiegsklassen. Außerdem gibt es Online-Filmworkshops für Lehrkräfte.
Veranstalter
Der inklusive Kurzfilmwettbewerb für Schüler*innen ist ein Projekt von Blickwechsel e. V. - dem Verein für Medien- und Kulturpädagogik in Göttingen in Zusammenarbeit mit Königsworth Medienbüro Hannover.
Alle Infos: https://ganz-schoen-anders.org
- Wettbewerbe
Ausweg gesucht - Kreativwettbewerb 2026
Einsendeschluss: 23. August 2026
Eingereicht weden können Filmen und Texte, die sich mit Krisen und möglichen Auswegen im Leben junger Menschen beschäftigen.
Welche Krise dein Film oder Text behandelt, bleibt den Teilnehmenden überlassen. Wichtig ist, dass ein Thema gewählt wird, das dich bewegt. Dabei spielt es keine Rolle, ob du von eigenen Erfahrungen erzählst, etwas aus deinem Umfeld aufgreifst oder ein Thema behandelst, das du für wichtig hältst. Bitte beachte, dass der besonderen Fokus auf lösungsorientierte Ansätze liegt.
- In der Kategorie Film ist das Format frei wählbar
- In der Kategorie Text werden vor allem literarische oder sachliche Texte mit einem klaren inhaltlichen Fokus. gesucht.
Teilnahmebedingungen:
- Alter: 15 bis 25 Jahre
- Wohnort: Bremen, Niedersachsen, Hamburg, Hessen oder Nordrhein-Westfalen
- Filme: max. 5 Minuten Länge
- Texte: max. 2.000 Wörter
Die kreativsten Beiträge werden mit jeweils 1.000 € prämiert. Alle ausgezeichneten Werke werden im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Kino gefeiert – mit großer Leinwand, Publikum und Bühne.
Weitere Infos und zur Anmeldung unter: www.ausweggesucht.de
LizzyNet: Schreibwettbewerb für Jugendliche und junge Erwachsene
Einsendeschluss: 5. Oktober 2026
Thema: echt? jetzt!
Ein Tag am See mit Freunden? Die tröstende Umarmung der besten Freundin, wenn alles den Bach runtergeht? Ein Moment von Angesicht zu Angesicht, der das Leben verändert? Das alles gibt´s nicht in Social Media, sondern nur analog! Deshalb suchen wir eure Geschichten und Texte aller Art über das echte Leben, hautnahe Erfahrungen und berührende Erlebnisse. Lasst die Handys und KI-Companions beiseite und feiert mit schönen Worten und allen Sinnen wahre Freundschaft, echte Liebe und das Hier und Jetzt. Kratzt hinter dem schönen Schein und lasst Gefühle lebendig werden. Zeigt das Leben und die Menschen wie sie sind. Unperfekt und wunderschön.
LizzyNet ist ein Online-Magazin mit angeschlossener Community (Lizzynet.intern) für Mädchen und junge Frauen und einem Wettbewerb.
Weitere Infos unter: www.lizzynet.de
- Literaturtipps
Dieter Baacke Preis Handbuch 14: Instagram und YouTube der (Pre-)Teens
Friederike von Gross/Renate Röllecke (Hrsg.)
Kinder und Jugendliche nutzen Social Media-Plattformen regelmäßig und auf vielfältige Weise: Das eigene Instagram-Profil, der gar nicht so private YouTube-Kanal, selbstinszenierte Clips mit der Video- und Musik-App TikTok. Zudem folgen sie zahlreichen Influencer*innen und bleiben über die Apps mit ihren Freund*innen in Kontakt. Die Bandbreite der Plattformen bietet für die 9- bis 16-jährigen Tweens und Teens einen Experimentier- und Orientierungsraum auf dem Weg zum Erwachsenwerden.
Die vorliegenden Beiträge bieten Anregungen, die digitalen Aktionsräume und Medienkulturen der (Pre-)Teens wahrzunehmen und pädagogisch zu begleiten. Denn vielfältige Entwicklungsaufgaben lassen sich mit den digitalen Aktivitäten verbinden: Selbstwirksamkeit, Selbstausdruck, das Erproben und Entwickeln von Identitäts- und Geschlechtsrollen. Auch Prozesse der Ablösung, Autonomie und Vergemeinschaftung stehen im Kontext digitalen Handelns. Zudem eignen sich Kinder und Jugendliche hierbei vielfältige Sachkompetenzen an. Nicht zuletzt ermöglicht das digitale Medienhandeln den Heranwachsenden eine aktive Teilhabe an Kultur und Politik.
Zugleich birgt die digitale Alltagskultur für Kinder und Jugendliche Risiken, die über das bekannte Cybermobbing hinausgehen: Sie können auf sexistische, rassistische oder radikal-religiöse Inhalte sowie auf Verschwörungstheorien treffen. Es begegnen ihnen zwiespältige Rollen- und Körperbilder und eine kontinuierliche Aufforderung zur Selbstoptimierung und Selbstdarstellung. Gerade die jüngeren Nutzer*innen benötigen Orientierung in der digitalen Lebenswelt. Hier ist pädagogische Begleitung und Unterstützung gefordert, um – auch mit kreativen Methoden – die Analyse- und Kritikfähigkeit der Heranwachsenden zu entwickeln und um ihnen kulturelle und politische Teilhabe in der digitalen Welt zu erschließen.
Der Band reflektiert das Medienhandeln von Mädchen und Jungen auf dem Weg zum Erwachsensein und vermittelt dazu auch Methoden und Ansätze der praktischen medienpädagogischen Arbeit. Mit dem Dieter Baacke Preis werden alljährlich medienpädagogische Projekte ausgezeichnet, die mit Kindern und Jugendlichen entstehen. Im zweiten Teil des Handbuches sind diese prämierten Projekte auch in Form von Interviews mit den Macher*innen dokumentiert.
GMK-Schriftenreihe zur Medienpädagogik: Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt.
Digitalisierung und entsprechende Medienbildung gehen uns alle an. Wie kann Medienpädagogik den gesellschaftlichen Prozess der Inklusion begleiten? Welche Ansätze und Methoden gibt es bereits? Welche Voraussetzungen und Unterstützung müssen gegeben werden, um inklusive Medienbildung umzusetzen und weiterzubringen? Der 55. Band der GMK-Reihe „Schriften zur Medienpädagogik“, der im September im kopaed-Verlag erscheint, liefert aus unterschiedlichen Blickwinkeln viele Anregungen, wie eine breite Umsetzung inklusiver Medienbildung gestaltet werden kann.
Der erste Artikel „Check your privilege – Intersektionale Perspektiven auf digitalisierte Medienkulturen" von Ricarda Drüeke ist bereits vorab online unter der Creative Commons Lizenz CC BY-SA 4.0 verfügbar. Die Autorin greift darin unter anderem die PussyHat Bewegung und Beispiele des Hashtag-Aktivismus auf. Dabei geht sie von einem intersektionalen Ansatz aus, der die Verzahnung verschiedener Formen der Diskriminierung betrachtet. In ihrem Beitrag diskutiert sie Potentiale, Schwierigkeiten und Herausforderungen digitalisierter Medienkulturen im Hinblick auf Teilhabe und Inklusion.
Alle weiteren Beiträge des Bandes werden sukzessive und kostenlos unter der freien Lizenz auf www.gmk-net.de/publikationen/artikel/ zur Verfügung gestellt. Details zur Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode
Infos zum Band:
Marion Brüggemann/Sabine Eder/Angela Tillmann (Hrsg.): Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt. Schriften zur Medienpädagogik 55. München: kopaed (September 2019) | Bezug über www.kopaed.de




