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      Projekte

      SchulKinoWochen Niedersachsen 2017 mit guter Bilanz

      Rico, Oskar und der Diebstahlstein

      Tschick

      Das fliegende Klassenzimmer

      Beeindruckende Filmerlebnisse und steigende Anmeldezahlen

      Die 13. SchulKinoWochen Niedersachsen gehen zwar erst mit den noch kommenden Vorstellungen auf den Ostfriesischen Inseln und einer Fachtagung in Nienburg im Juni zu Ende, VISION KINO und das Film & Medienbüro Niedersachsen ziehen aber bereits Bilanz: An dem landesweiten film- und medienpädagogischen Projekt beteiligten sich in diesem Jahr 102 Kinos in 87 niedersächsischen Städten und Gemeinden. Über 87.000 Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte - 7,1% mehr als 2016 - sahen in 1.058 Vorstellungen 96 unterrichtsbezogene inhaltlich und filmästhetisch anspruchsvolle Kinofilme.

      Besonders gefragt waren die Filme "Rico, Oskar und der Diebstahlstein" mit 13.760 und "Tschick" mit 11.600 BesucherInnen. Aber auch "Das Tagebuch der Anne Frank" mit 2.571 Anmeldungen, der vielfach preisgekrönte Kinderfilm "Auf Augenhöhe" (1.933 Anmeldungen) und der Dauerbrenner der SchulKinoWochen "Das fliegende Klassenzimmer" mit 1.409 Anmeldungen stießen auf großes Interesse bei den Schulklassen.

      Auch bei den Lehrkräften fand das Projekt großen Anklang. Erste Rückmeldungen zeigen fast durchweg eine positive Resonanz:

      „Eine sehr gelungene Veranstaltung und für unsere Schüler sehr beeindruckend. Auch die Regisseurin kennenzulernen, hat meine Schüler sehr beeindruckt."
      „Tausend Dank für die großartige Möglichkeit, mit einer ganzen Klasse für kleines Geld gemeinsam einen Kino-Film in typischer Kino-Atmosphäre sehen zu können. Weiter so!"
      Auf die Angebote für Sprachlernklassen geht eine Lehrerin ein: „Gute Filmauswahl für SLKs. Das sich bei dem Material speziell Gedanken gemacht worden ist, war super. In diese Richtung sollte man weiter arbeiten und denken und das Material noch gezielter auf diese speziellen Gruppen aufarbeiten."

      Spannende Filmgespräche

      In zahlreichen Sonderveranstaltungen diskutierten Filmschaffende, FilmpädagogInnen und weitere Gäste mit den Schülerinnen und Schülern über die Inhalte der vorgestellten Werke und deren filmische Umsetzung. Besonders hervorzuheben sind hier die Vorstellungen mit Cornelia Grünberg, die mit ihrem dokumentarischen Langzeitprojekt "14, 18, 28" vier junge Mütter und ihre Kinder begleitet. An sechs Orten wurden die Dokumentarfilme gemeinsam mit den SchülerInnen und Beratungsinitiativen wie pro familia, dem Sozialverband Katholischer Frauen oder örtlichen Gesundheitsämtern intensiv nachbereitet. Mit Mitarbeitern aus Jugendämtern und Beratungsinitiativen fanden Sondervorstellungen mit dem Spielfilm "Das weiße Kaninchen" zum Thema Cyber grooming, sexueller Missbrauch von Kindern und deren Veröffentlichung im Internet statt.

      Die Stadtjugendpflege Goslar eröffnete in Kooperation mit den SchulKinoWochen die Goslarer Filmtage. Gezeigt wurde der Spielfilm „Nebel im August“. In Anwesenheit der Darsteller Ivo Pietzcker und Henriette Confurius erlebte das ausverkaufte Goslarer Theater eine nachhallende Vorstellung mit einem anschließenden von Schülerinnen und Schülern der BBS Baßgeige moderierten Gespräch.

      Bei der Auftaktveranstaltung der SchulKinoWochen in Uelzen stand das Erleben von Freundschaft, Familie, erster Liebe und Sexualität im Mittelpunkt. "Die Mitte der Welt" war für das Publikum umso spannender, weil der Regisseur Jakob M. Erwa die literarische Vorlage von Andreas Steinhöfel aus 1998 kongenial umsetzte und zusammen mit Schülerinnen und Schülern vom Herzog Ernst Gymnasium den Film selbst präsentierte. Dies betonte auch der Bürgermeister der Hansestadt, Jürgen Markwardt: Die Schüler seien gerade dabei, über die rege Auseinandersetzung mit dem Thema des Films und dessen Umsetzung Film- und Medienkompetenz zu erwerben.

      Weitere Infos unter: www.schulkinowochen-nds.de

      Meldung vom 05.04.2017