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      Medienethik in Schule und Bildung

      Am 2. und 3. Mai 2017 im Stephansstift in Hannover.

      Die Auftaktveranstaltung beschäftigt sich mit grundlegenden Überlegungen zur Medienethik in Schule und Bildung. Die Chancen und Herausforderungen bildungsrelevanter Fragestellungen, die sich anhand der Digitalisierung ergeben, an der Schnittstelle von Medienethik und Politischer Bildung sowie Medienethik und Informatischer Bildung sollen diskutiert werden.

      Zielgruppe sind Lehrkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen aus der außerschulischen Bildung, Experten aus Wissenschaft und Unterricht.

      Bildung und Erziehung in Sachen Medien kommen ohne Wertvorstellungen nicht aus. Sie sind normative Maßstäbe und Richtgrößen pädagogischen Handelns. Allerdings sind Bildung und Erziehung immer auch geknüpft an historische Begebenheiten und an aktuelle gesellschaftliche Verhältnisse, die Wertvorstellungen mitbestimmen. Die veränderten Rahmenbedingungen der Medien- und Informationsgesellschaft – komplexe Metaprozesse wie Mediatisierung, Ökonomisierung, Globalisierung, Konvergenz und vor allem Digitalisierung – stellen eine Struktur dar, in der mediales Handeln sich verändert: Mobile Netzzugänge und internetbasierte Produkt- und Serviceangebote lassen uns über nationale Grenzen hinweg mit Menschen in Kontakt treten und Informationen einholen; Medienformen, die von den RezipientInnen selbst gestaltet werden und / oder sich durch freiwillige Unterstützung der NutzerInnen online verbreiten, lösen sich aus der Abhängigkeit klassischer Medien und Medienanbieter: Die NutzerInnen selbst werden zu ProduzentInnen, mit Axel Bruns gesprochen zu „Produtzern“.

      Für die Tagung „Medienethik in Schule und Bildung“ stehen dabei folgende Fragen im Mittelpunkt:

      • Welche (ethischen) Herausforderungen ergeben sich anhand der veränderten Bedingungen, der Wirkungen und Folgen medialen Handelns für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft?
      • Welche moralischen Forderungen oder Leitlinien lassen sich für die am Mediengeschehen Beteiligten formulieren?
      • Über welche Kompetenzen sollen die jugendlichen „Produtzer“ verfügen und welchen Beitrag kann Schule dabei leisten?

      Diese Fragen sind von der Medienethik her zu beantworten und werden im Rahmen dieser Veranstaltung aufgegriffen.

      Anmeldung über: https://vedab.nibis.de/veran.php?vid=91315

      Meldung vom 29.03.2017